1. Grund- und Fachstudium (25 + 45 Punkte)
Im Grundstudium werden die Studenten in die Germanistik als Wissenschaftszweig eingeführt. Im Fachstudium wird die Möglichkeit zu breiterer Wahl und zur Vertiefung von Interessengebieten geboten.
2. Vertiefendes Studium (80 Punkte)
Ein Ziel der Ausbildung besteht darin, die Studierenden zu einer selbständigen Wahl eines Schwerpunktes in der Germanistik zu befähigen. Dem entspricht eine zunehmende Wahlfreiheit im Laufe des Studiums, die zum eigenständigen Verfassen einer Pro-Gradu-Arbeit führen soll.
Die Ausbildung zum Sprachlehrer besteht aus 60 op pädagogischen Studien, die zum Teil während des Bachelorstudiums (kandidaatin tutkinto) und zum Teil während des Masterstudiums (maisteri tutkinto) absolviert werden. Man kann sich entweder direkt für das Lehramtsstudium Germanistik bewerben oder später die Eignungsprüfung für die pädagogischen Studien ablegen. Die Prüfung findet einmal pro Semester statt und die Studierenden dürfen zwei Mal im Laufe der ersten drei Semester daran teilnehmen.
Für die Studenten besteht die Möglichkeit, innerhalb des Faches Germanische Philologie den Studiengang Internationale Wirtschaftskommunikation zu wählen. Als unterstützende Nebenfächer sind u.a. Marketing-Studien, Management oder Internationale Geschäftstätigkeit zu empfehlen. Da der deutschsprachige Wirtschaftsraum von einer großen Bedeutung für die finnische Exportindustrie ist, werden Sachverständige für interkulturelle Kommunikation eine Schlüsselposition in der Wirtschaft einnehmen.
Die Nebenfachstudieneinheit Übersetzen setzt sich aus Kursen zusammen, die a) auch im Studiengang der Germanischen Philologie enthalten sind und b) nur im Rahmen des Nebenfachs Übersetzen studiert werden können. Studenten, die nicht das gesamte Nebenfach absolvieren wollen, können alle Kurse - außer dem Übersetzerpraktikum - für die wahlfreien Fachstudien angerechnet bekommen. Jeder Kurs kann nur einmal berechnet werden: entweder für die Fachstudien oder das Nebenfach.